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Bundesweiten Verbund bauen und sichtbar machen
Die Verbindung von zwölf Bildungsunternehmen bundesweit realisieren helfen und das „Projekt Zukunft“ im Verbund kommunizieren – eine Transformation mit der Deutschen Angestellten Akademie (DAA).
Die Geschäftsführenden der zwölf Bildungsunternehmen der DAA geben grünes Licht, sie stellen Mitarbeitende zu 50 Prozent für das „Projekt Zukunft“ frei. Das Projektteam steht. Die Projektmeilensteine von Analyse, über Soll-Zustand bis zur konkreten Prozessentwicklung auch. Doch es geht um viel mehr als ein Projekt. Es geht um eine handfeste Transformation. Dafür braucht es mehr als einen Projektplan. Es braucht eine gemeinsame Orientierung, aus der Haltung entstehen kann. Eine Geschichte. Hier setzen wir an. Wir treffen uns mit dem Projektteam zu einem gemeinsamen Workshop in unserer „Kreation“, um die Geschichte zu bauen, die in der DAA-Transformation steckt. Eine Geschichte, die Orientierung und Mut weckt. Die Terminpläne der DAA-Mitarbeitenden sind prall gefüllt, und wir gestalten einen effizienten Prozess. Gemeinsam heben wir durch eine kluge Beteiligung des Teams die Ziele und Tabus der Transformation. Mit diesem entscheidenden Commitment im Raum parallelisieren wir. Während das Team ein Bild zur Kommunikation in den DAA-Verbund entwickelt, schreiben wir sie, die Change Story der Transformation. Mit beiden Strängen gehen wir in einen fokussierten Dialog. Im Finale holen wir noch eine externe Perspektive an den Tisch – funktionieren Story und Konzept? Nach vier Workshop-Stunden steht die grundsätzliche Kommunikation für die Transformation der DAA.
Kontext & Herausforderung
Ein halbes Jahr vor unserem gemeinsamen Kick-off hat die geschäftsführende Vorständin der DAA die Entscheidung getroffen, dass sich der Verbund aus zwölf Bildungsunternehmen anders aufstellen muss, um zukunftsfähig zu bleiben. Und zwar gravierend anders. Nicht nur, dass Bildungsbedarfe im Markt von Format bis Inhalt eine starke Veränderung erfahren. Angebote müssen auch bundesweit und standortübergreifend funktionieren. Damit waren die Hebel für die DAA klar: Es braucht ein echtes Wirken im Verbund, und die Angebote gehören auf den Prüfstand sowie in die Entwicklung. Ein Projektteam aus den zwölf Unternehmen geht mit dem „Projekt Zukunft“ an den Start. Hier geht es nicht nur um Zahlen. Es geht um ein neues Verständnis der Zusammenarbeit. Darum, dass die zwölf Unternehmen ihre Türen öffnen und auf ein gemeinsames Ziel zusteuern. Es geht um Innovation und um eine Bündelung der Kräfte. Es geht um eine echte Transformation. Das im Verbund zu verankern, war die zentrale Herausforderung. Wie lässt sich eine gemeinsame Orientierung erzeugen – eine ehrliche Legitimation für den anstehenden Weg? Das Ziel war klar: Der Verbund muss zu einem echten Verbund und wirtschaftlich erfolgreich werden. Sonst sind hier die Türen tatsächlich zu schließen. Und das will niemand.
Vorgehen
Wir steigen ein, als der Projektfahrplan bereits steht. Das Projektteam ist zu einem Kick-off verabredet, und wir haben diesen direkt genutzt, um die Basis für ein gemeinsames Verständnis zu legen. Das „Projekt Zukunft“ ist kein Projekt, es ist eine Transformation.
Die Beteiligung beginnt mit Schlüsselfragen:
  • Was habt ihr als Team für diesen gemeinsamen Weg auf der Haben-Seite?
  • Was braucht ihr noch?
  • Welche Verbundpartner*innen seht ihr für eure Arbeit?
  • Welche Störfaktoren können eure Arbeit behindern?
Die Antworten auf diese Fragen erfüllen gleich mehrere Zwecke:
  1. Sie machen sichtbar, was den Prozess beeinflussen wird.
  2. Sie zeigen die Kultur, die im Verbund herrscht.
  3. Sie definieren Kommunikationswege und -multiplikatoren, die wir nutzen können.
Leistungsbaustein
Beteiligung
Wir entwickeln ein Narrativ und eine Kommunikationsstruktur. Gemeinsam mit dem Projektteam bauen wir die Change Story zum „Projekt Zukunft“. Wir nutzen den Geschäftszweck des Verbundes – Menschen zu befähigen und Lernen zu ermöglichen. Genau das wird der Verbund jetzt selbst tun. Die DAA nutzt ihre Stärke und geht selbst auf eine Lernreise. Gemeinsam. Daher werden in der Kommunikation die Farben und Logos der Verbundunternehmen auf Augenhöhe eine Rolle spielen. Das Projektteam entscheidet sich für das Visual einer Rakete, um Aufbruch und Mut zu spüren. Ziel war es, diesem entscheidenden unternehmerischen Vorhaben ein unverwechselbares Gesicht und eine klare Sprache zu geben.
Leistungsbausteine
Entwicklung einer internen Kommunikation Entwicklung einer Change‒Story
Auf der Basis haben wir die Führungskräfte gezielt eingebunden und sie befähigt, Fürsprecher*innen der Transformation in ihren jeweiligen Unternehmen zu sein. Wir haben eine separate Kommunikation mit den zwölf Geschäftsführenden der Verbundunternehmen gebaut. Es war entscheidend, dass diese die Notwendigkeit und Vorteile der Transformation verstehen und mittragen – und eine echte Zusammenarbeit im Verbund anstreben. Und es war ein Kommunikationsformat zu schaffen, dass die Geschäftsführenden in die Lage versetzt, auf ihrer jeweiligen Bühne sprechfähig zu sein. Dafür haben wir die halbjährlich stattfindende Tagung der Geschäftsführenden in Präsenz genutzt. Gemeinsam mit der geschäftsführenden Vorständin beschreiben wir den Prozess – und geben auch hier wichtige Schlüsselfragen in die Runde:
  • Wo liegen die individuellen Erwartungen an die zukünftige Ausrichtung des Verbundes?
  • Welche Chancen und Störfaktoren seht ihr?
  • Was braucht ihr, um gegenüber euren Führungskräften sprechfähig zu sein?
  • Inwieweit wollt ihr selbst den Prozess mitgestalten?
Erwachsen ist daraus eine Kommunikationsvorlage, die die Change Story greifbar macht und den jeweiligen Prozessstatus zeigt. Kurz und greifbar.
Leistungsbausteine
Beteiligung Führungskräfteentwicklung
Wir schaffen gemeinsame Perspektiven. Damit keine Parallelwelten zwischen Projektteam und den Geschäftsführenden entstehen, war ein Format notwendig, das einen Dialog der beiden Gruppen verstetigt. Ein Dialog, der beide Perspektiven sichtbar macht und zu einer konkreten Erwartungsklärung führt. Schließlich arbeitet das Projektteam auf der Payroll des jeweiligen Verbundunternehmens. Vor der nächsten Arbeitsetappe braucht es stets ein Commitment zum bisher Erarbeiteten und zu den nächsten Schritten. Dafür haben wir gemeinsam das Review-Team gebaut – bestehend aus den zwölf Geschäftsführenden und einem rotierenden Anteil aus dem Projektteam. Zu jedem Meilenstein trifft sich das Team und geht in den Austausch zum jeweiligen Stand des Prozesses und der Erkenntnisse. Ergänzend dazu bringen Geschäftsführende ihre jeweilige Themenexpertise, von IT bis HR, in die Projektarbeit ein.
Leistungsbausteine
Beteiligung Führungskräfteentwicklung
Ein zentraler Kommunikationsanker war die Kommunikationsplattform im Intranet des Verbundes. Die Kommunikation mit den 4.000 Mitarbeitenden brauchte eine niederschwellige digitale zentrale Lösung. Wir richten eine „Projekt Zukunft-Seite“ ein. Hier schaffen wir Raum, die Geschichte zu erzählen. Das Projektteam zeigt sich, zeigt die persönliche Motivation und gibt Einblick in die Arbeit hinter den Kulissen. Angelehnt an die Etappen des Projektplanes werden hier – stets in Abstimmung mit den Geschäftsführenden und Führungskräften – Update zum Prozess gegeben. Wo steht der Verbund, und was sind die nächsten Schritte? Kontinuierlich schafft diese Plattform so eine Sichtbarkeit der Transformation. Klein- oder gar Weg-Reden ist keine Option mehr.
Leistungsbausteine
Entwicklung einer internen Kommunikation
Ergebnisse & Wirkung
  • Das Verständnis, dass es sich um mehr als nur ein wirtschaftliches Projekt handelt, setzt sich durch. Es geht um eine echte Transformation.
  • Geschäftsführende wurden in den Veränderungsprozess eingebunden und befähigt, ihren Führungskräften gegenüber zum Prozess sprechfähig zu sein.
  • Die Kommunikationsstruktur für die Transformation steht. Der Verbund realisiert in Eigenverantwortung weiter.
Unsere Leistungen
Konzeption und Gestaltung eines standortübergreifenden Kommunikationsprozesses
Entwicklung und Schärfung der Change-Story „Projekt Zukunft“
Aufbau und Begleitung interner Kommunikationsstrukturen und -formate
Realisierung von Beteiligungsformaten und -strukturen
Prozessbegleitung und Sparring im Rahmen des Transformationsprojektes