Betriebliches Vorschlagswesen trifft auf Gamification

Haben Mitarbeiter*innen mehr Ideen – wenn sie keine Prämien erhalten?

Haben Mitarbeiter*innen mehr Ideen – wenn sie keine Prämien erhalten? Wir stiften eine Kultur der Innovation und machen das betriebliche Vorschlagswesen zu einem gamifizierten Ideenmanagement.

Aufgabe

Den analogen Prozess des betrieblichen Vorschlagwesens für einen Betrieb mit 300 Mitarbeiter*innen neu denken.

Idee & Wirkung

Kern unseres Ansatzes ist es, die intrinsische Motivation, und die Selbstbestimmung der Mitarbeiter*innen als wichtige Einflussfaktoren mitzudenken. Klassische Prozesse im betrieblichen Vorschlagswesen arbeiten mit Belohnungen – dabei zeigt die Forschung, dass Belohnungssysteme Innovationsprozesse sogar behindern!

In direkter Zusammenarbeit mit dem Personal entwickeln wir ein digitales System, das intuitiv bedienbar ist, aktiv mit den Nutzer*innen kommuniziert, sie lenkt, berät und Feedback gibt. Im Hintergrund arbeitet eine Graph-Datenbank, die Menschen und Ideen vernetzt, den Dialog fördert und so zu mehr Austausch und mehr Kreativität führt.

Der gesamte Prozess wird neu strukturiert, Rollenbilder ausgeweitet und moderne Technologie, nutzerzentriertes Design und Gamification zusammengebracht. Das Ergebnis sind Kosteneinsparungen, ein verbessertes Betriebsklima und eine neue Kultur der Innovation.

Denkanstoß

Gerade beim Thema Innovation und kontinuierliche Verbesserung lohnt es sich, neue Pfade einzuschlagen. Schon ein erster Workshop mit branchenfernen Kreativschaffenden, die geübt darin sind tagtäglich zu improvisieren und schöpferisch tätig zu sein, kann den Blick auf die eigene Entwicklungsarbeit grundlegend verändern.

  • Wie viel Spaß steckt in Ihrem Innovationsmanagement?
  • Arbeiten Sie noch mit einem analogen Zettelsystem?
  • Funktioniert ihre Software dialogisch und selbsterklärend?
  • Kennen Sie die Personen, die immer als Sparringpartner für Ideenentwickler dienen?

Eine Kultur der Innovation

In den allermeisten Industrieunternehmen gibt es ein betriebliches Vorschlagswesen. Oder ein Ideenmanagement. Doch in den meisten Fällen sind diese Systeme schwerfällig, analog, unattraktiv und nur unzureichend in der Unternehmenskultur verankert. Dann hängt irgendwo in der Fertigung ein Zettelkasten, der einmal im Monat geleert wird. Oder es wird ein Softwaremonster angeschafft, das Punktesysteme und Ranglisten als moderne Motivationsanreize verkauft. Dabei sind Menschen nur dann wirklich kreativ, wenn sie intrinsisch motiviert sind!

Um in einem klassischen, fertigenden Betrieb mit 300 Mitarbeitern*innen den Innovationsstein ins Rollen zu bringen, stellen wir grundsätzliche Prinzipen in Frage: Kein Belohnungssystem als Ausgangspunkt, sondern Befähigung und Wertschätzung für die Menschen auf dem Shop Floor. Wir denken Software nicht zuerst aus Sicht von IT-Entwicklern*innen, sondern stellen den Menschen mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. So entwickeln wir ein digitales Ideenmanagement, bei dem die Software Spaß macht und motivierend wirkt, z.B. basierend auf echten Erfahrungen aus dem Game Design (und ohne Punkte und Ranglisten). Eine digitale Plattform, die leicht bedienbar ist, die inspiriert und die zentralen Anforderungen an den Innovationsprozess erfüllt. Möglichkeiten für Ideen zu voten, schnelles Feedback zu geben, Ideen standortübergreifend zu teilen – und so gemeinsam im Unternehmen erfolgreicher zu sein.

Ideen und Innovationen entstehen nicht linear. Schon in einem Unternehmen mit 20 Personen ist das Beziehungsgeflecht so komplex, dass es sich schwer abbilden lässt. Aber Ideenmanagement ist nur dann wirklich erfolgreich, wenn Kommunikation und Netzwerke im Unternehmen funktionieren. Daher setzen wir auf eine Graph-Datenbank, die ideal dafür geeignet ist, stark vernetzte Informationen darzustellen. Das System vereinfacht es, Beziehungssysteme und Netzwerke darzustellen und zu analysieren. Schnell wird erkennbar, wie Ideen weitergereicht werden und welche Teamkonstellationen besonders innovativ sind. So erlaubt unser Ansatz zum Beispiel, Personen zu identifizieren, die selbst nie Ideen haben, aber immer bei der Ideenentwicklung von anderen beteiligt sind. Oder die Personen, die gute Kommunikatoren sind und Erfolgsgeschichten verbreiten. Damit führen wir neue Rollen in das System ein, die den Gesamtprozess deutlich verbessern.

Neben den technischen Tools braucht es dafür eine gelebte Kultur der Innovation – die sich nicht von selbst einstellt. Wie werden Mitarbeiter*innen dazu befähigt, sich aktiv einzubringen? Wie werden die Prozesse transparent gemacht? Wie lassen sich Teams bilden? Gibt es definierte Ziele, eine übergreifende Story? Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innenn und der Führungsebene werden von uns die gesamten Prozesse rund um das Thema Ideenmanagement beleuchtet und entwickelt.

Das Ergebnis ist: Kosteneinsparungen durch mehr Ideen, die sich aus dem effektiven, vernetzen und transparenten System ergeben. Verbesserung des Betriebsklimas und Förderung einer Kultur der Innovation im Unternehmen. Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber und für Stakeholder allgemein. Positionierung als Innovationstreiber und damit allgemein eine positive Wirkung auf das Image.

Ansprechpartner für
Innovationsmanagement und Gamification

Lutz Woellert

Geschäftsführer, Kulturwissenschaftler und Spielmacher

woellert@id-stiftung.de

0511 - 16581037

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