Ein Mobilnetzwerk für mehr Verkehrssicherheit

In der Zukunft wünschen wir uns auf eine Verkehrsinsel.

Wir sehen Verkehrssicherheit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung: Über die Entwicklung eines interdisziplinären Mobilnetzwerks mit einem innovativen Strategie- und Handlungskonzept.

Aufgabe

Aufbau eines regionalen Mobilnetzwerks und Erarbeitung eines Strategie- und Handlungskonzepts für Verkehrssicherheit.

Idee & Wirkung

Wir sehen Verkehrssicherheit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher bringen wir die vielen bestehenden Projekte und Organisationen, die sich bereits für mehr Verkehrssicherheit engagieren, mit neuen Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Kultur, Soziales, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen.

So entsteht ein interdisziplinäres Mobilnetzwerk, bei dem die Verkehrswacht mit der Stadtteilkultur oder das Baudezernat mit der Bürgerinitiative in den Dialog tritt und so zu neuen Lösungsansätzen kommt.

Die Anregungen übertragen wir gemeinsam mit dem GGR, dem Büro für Stadtentwicklung und Mobilität, in ein Leitbild und ein Strategie- und Handlungskonzept, um bis 2035 40 Prozent weniger Verkehrstote und Schwerverletzte durch gezielte Maßnahmen und innovative Ideen zu bewirken und dabei die Lebensqualität im Stadtraum zu steigern.

Denkanstoß

Verkehrssicherheit ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die vor allem Kommunikation und Perspektivwechsel verlangt. Jährlich werden Millionen Euro für Baumaßnahmen ausgegeben, aber in der Projektplanung kommt die Einbindung der Bürger*innen viel zu kurz. Es braucht in der Verkehrsplanung von Beginn an eine Einbindung sowohl Bewohner*innen wie von Kommunikationsexpert*innen.

  • Alle 15 Minuten passiert in der Region Hannover ein Unfall – wussten Sie das?
  • Wann haben Sie zuletzt an einem Tag sowohl die Perspektive eines Autofahrers und eines Radfahrers eingenommen?
  • Der Umbau einer einzigen Kreuzung kostet mehrere hunderttausend Euro – warum ist dann kein Geld für begleitende Kommunikation und Beteiligung vorhanden?

Mehr zum Thema

Verbinden wir die Perspektiven

Wie können wir den Verkehr sicher für alle machen? Wie bewirken wir Strukturen, die nachhaltig und zukunftsfähig sind? Mit dem Mobilnetzwerk Hannover entwickeln wir Ideen und Konzepte, um Bewegung und Verkehr in Stadt und Kommunen innovativ und gefahrlos zu gestalten. Die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Und gemeinsam neue Wege auf die Straße zu bringen.

Eine ausführliche Verkehrsunfallanalyse ist die Grundlage, um dort anzusetzen, wo eine besonders hohe Wirkung erzielt werden kann. Ergänzend führen wir Experteninterviews mit Akteuren und Akteurinnen aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen. Dann starten wir mit dem Aufbau eines Netzwerks, in dem neben klassischen Vertreter*innen wie Verkehrswacht, Polizei und Baudezernat auch das städtische Theater, Bürgervereine oder Start-ups eingebunden sind.

Prozess

In einem halbjährigen Prozess geben wir in verschiedenen Workshops und bei Exkursionen dem Mobilnetzwerk eine Plattform, schaffen den Austausch von Perspektiven und entwickeln Impulse für einen Maßnahmenkatalog. Wir vereinen die verschiedenen Kompetenzen und Ideen zum Thema Verkehrssicherheit und finden gemeinsam neue Lösungen. Im Dreiklang Mensch, Raum und Technik entsteht so ein Strategie- und Handlungskonzept, das 2018 in die Umsetzung gelangen soll.

Ein Fokus liegt dabei auf der Umsetzung von Modellprojekten, welche die Grundhaltung des Mobilenetzwerks in konkreten Maßnahmen wiederspiegeln und Kooperationen befördern. Zum Beispiel durch eine Kinder- und Jugendkonferenz zum Thema Verkehrssicherheit oder durch ein Planspiel für die Gestaltung einer neuartigen Bauweise von Kreuzungen. So kommt das Netzwerk ins Handeln und schafft Sichtbarkeit für den interdisziplinären Ansatz.

Laborfahrt

Ein Fokus liegt dabei auf der Umsetzung von Modellprojekten, welche die Grundhaltung des Mobilenetzwerks in konkreten Maßnahmen wiederspiegeln und Kooperationen befördern. Zum Beispiel durch eine Kinder- und Jugendkonferenz zum Thema Verkehrssicherheit oder durch ein Planspiel für die Gestaltung einer neuartigen Bauweise von Kreuzungen. So kommt das Netzwerk ins Handeln und schafft Sichtbarkeit für den interdisziplinären Ansatz.

Ansprechpartner für
Mobilität im Wandel

Johanna Worbs

Konzepterin, Philosophin und Kulturbildnerin

worbs@id-stiftung.de

0511 – 16 58 10 37

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