Recruiting in Zeiten von Fachkräftemangel

Von interaktiven Filmen und Irritation im Kinosaal.

Dem Fachkräftemangel und Generation Y begegnen wir mit Guerilla-Marketing und partizipativen Arbeitsweisen: Merkenswürdiges Recruiting für Schüler*innen und Young Talents.

Aufgabe

Das Familienunternehmen Röchling als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb bei Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren bekannt machen.

Idee & Wirkung

Das Verständnis für die Kommunikation mit jungen Talenten und Nachwuchskräften ist entscheidend. In einem gemeinsamen Auftaktworkshop mit Führungskräften, Vertreter*innen aus der Personalleitung und dem Marketing – und den Azubis selbst brechen wir bestehende Denkbarrieren auf und eröffnen so die Neuausrichtung im Recruiting.

Wir entwickeln ein angepasstes Design und ein eigenes Wording, dass die Zielgruppe anspricht. Auf der Grundlage setzen wir neue Formate und Materialien um, die eine crossmediale Kommunikation ermöglichen: Interaktive Berufsportraits werden als Youtube-Videos und für die Webseite produziert. Dazu ein eigens programmierter Videoplayer, der einen spielerischen Zugang ermöglicht.

Als ersten Testlauf bringen wir dann eine Guerilla-Aktion in ein regionales Kino: Ein kurzer Kinospot, bei dem ein Schauspieler im Kinosaal unerwartet einen Dialog mit dem Akteur im Kinospot beginnt und so die Grenze zwischen Leinwand und Publikum auflöst. Die Aktion sorgt bei Facebook und in der Presse für Diskussionen und Reichweite.

Denkanstoß

30 Millionen Deutsche spiele regelmäßig Computerspiele, die Hälfte ist weiblich und jeder vierte über 50. Spiele sind längst das Medium der Stunde und in der breiten Masse der Gesellschaft angekommen. Damit ändern sich Anforderungen an die Kommunikation: Sie muss heute interaktiv und crossmedial gestaltet sein.

  • Erreichen Sie junge Zielgruppen?
  • Haben Sie schonmal mit einer ungewohnten Aktion für Gesprächsstoff gesorgt?
  • Wie sieht Ihre Recruiting-Strategie im digitalen Zeitalter aus?

Kinowerbung als crossmediales Erlebnis

Für die „Stars“ der New Economy wie Google oder Apple ist es einfach, sich als moderner, attraktiver Arbeitgeber darzustellen. Aber wie kann ein großes Familienunternehmen mit über die Jahrzehnte gewachsenen Strukturen sich den veränderten Anforderungen junger Talente anpassen?

Der Dialog mit Mitarbeiter*innen und der Zielgruppe aus Schüler*innen und „Young Talents“ bildet die Grundlage aller Entscheidungen im Projekt. Markenbildung findet heutzutage nicht mehr über Corporate Identity Richtlinien oder dessen starre visuelle Umsetzung als Corporate Design statt, denn die Anzahl an Kommunikationskanälen und das Tempo haben stark zugenommen. Und Leitbilder sind für Mitarbeiterzeitschriften, die nicht gelesen werden. Ein modernes Verständnis von Design und Corporate Identity basiert auf einem flexiblen System, bewusster Kommunikation und Storytelling, das durch die unterschiedlichsten Kanäle Wiederkennung schafft.

Leider erklärt sich nicht von selbst, was so beispielsweise ein Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik genau macht. Wie lassen sich Menschen für unbekannte oder komplexe Berufsbilder begeistern?

Andererseits: Wer könnte besser erklären, wie eine Ausbildung oder die Arbeit als Werksstudent*in abläuft und sich anfühlt – als ein echter Azubi oder Student*in? Für die Umsetzung haben wir ein interaktives Video-Tool entwickelt, bei dem die Nutzer*innen selbst entscheiden können, welche Themenbereiche und Fragen sie interessieren.

Ansprechpartner für
Recruiting in Zeiten von Fachkräftemangel

Lutz Woellert

Geschäftsführer, Kulturwissenschaftler und Spielmacher

woellert@id-stiftung.de

0511 - 16581037

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